Alles über Drogen!!!


Substitution

 

Im Jahr 2004 erhielten in Deutschland ca. 64.000 opioidabhängige Personen das Mittel Methadon zur Substitution. Oberstes Ziel einer Substitutionsbehandlung ist die Suchtmittelfreiheit. Im Rahmen von umfassenden Therapiekonzepten arbeiten Ärzte, Psychologen, Soziologen und Sozialarbeiter eng miteinander zusammen. Bei der Substitutionsbehandlung bekommen die Suchtkranken vom Arzt ein Medikament verabreicht, das ihre Entzugserscheinungen lindert. Sie sollen so in ein "normales" Leben zurückfinden. Diese Therapie vermindert die Kriminalitätsrate, die Sterblichkeit sowie die Begleiterkrankungen und ermöglicht eine enge therapeutische Anbindung. Langfristig soll der Patient motiviert werden, nach einer weiterführenden Suchttherapie ganz ohne seine Droge zu leben. Die Zeiten, als man glaubte, Trinker und andere Süchtige müssten erst "ganz unten" sein, bevor sie genug Eigeninitiative für einen Erfolg versprechenden Ausstiegsversuch aufbringen, sind vorbei. Sucht wird heute als eine Krankheit der Rückfälle angesehen. Das erreichen von motivierenden Zwischenzielen ist sinnvoller, als beim Süchtigen von Anfang an totale Abstinenz einzufordern.

 

 

In Deutschland werden vier Opiate/ Opioide zur Substitutionstherapie eingesetzt: 
 

 

- Methadon

- L-Polamidon

- Heroin (syntetisch hergestelltes Heroin)

- Buprenorphin

 

 

Die Wirkung

 

Methadon hat als Opioid dasselbe Wirkungs- und Nebenwirkungsprofil und somit (Ausnahme: Buprenorphin) im Wesentlichen dasselbe Gefahrenpotential wie andere Opioide. Allerdings erzeugt es wegen der langsamen Anflutung bei oraler Anwendung keinen Kick (jenes plötzliche, intensive Wohlbefinden, das mit zur Entstehung einer Abhängigkeit führt).

Gratis Homepage von Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!